Da jeder Mensch im Schlaf schwitzt, werden direkt unter den Bezugsstoff einer Matratze Abdeckungen eingearbeitet.
Sie sorgen während der Nacht für den Feuchtigkeitstransport. Sie müssen luftdurchlässig sein und einen Wärmeaustausch zulassen.
Hierbei unterscheidet man vier Arten von Abdeckungen: Schafschurwolle, Rosshaar, Baumwollwatte und Synthetische Vliese.
Die Allergie gegen Hausstaubmilben ist ein Überempfindlichkeitsreaktion gegen die winzigen, eiweißhaltigen Kotballen der Milben. Gelangen diese Kothäufchen in die Atemwege, können sie bei bestimmten Menschen eine Allergie verursachen. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht sind also nicht die Milben selbst in den Matratzen die Allergieauslöser. Auch Hausstaub ist keine allergieauslösende Substanz (Allergen), wie dies vielfach angenommen wird.
Hausstaubmilben sind mikroskopisch kleine Spinnentiere. Sie leben in jedem Haushalt bis zu 1500 Meter über dem Meeresspiegel und finden bei 25 bis 30 Grad Celsius sowie einer hohen Luftfeuchtigkeit von 65 bis 80 Prozent optimale Lebensbedingungen. In der Wohnung ist vor allem die Matratze im Bett der Platz, am dem sich sehr viele Milben aufhalten: Sie bietet ausreichend Nahrung in Form von menschlichen Hautschuppen. Zudem garantiert sie Feuchtigkeit und Wärme. Im Durchschnitt leben in einem Bett etwa 10.000 Milben.
Richtig liegen bedeutet: Die Wirbelsäule muss im Liegen die gleiche natürliche Form haben wie im Stehen. Zum Beispiel in Seitenlage ganz gerade. Der Körper muss von Lattenrost und Matratze getragen werden. Nur so können sich die tagsüber belasteten Bandscheiben ausreichend regenerieren.
Eine gute, weil klimaaktive Matratze reguliert den Feuchtigkeitsaustausch in der Matratze und schafft ein trockenes Schlafklima. Durch häufiges Wenden und Lüften der Matratze wird dieser Trocknungsprozess wirkungsvoll unterstützt. Eine klimaregulierende Matratze ist also für Allergiker empfehlenswert.