Lattenrost, Matratze & Topper: Die perfekte Kombination für Ihren Schlaf

Wie muss ein Schlafsystem aussehen, das den Bedürfnissen Ihres Körpers in optimaler Weise entgegen kommt? Der Rücken sollte geschont werden, die Wirbelsäule muss ihre natürliche Lage einnehmen können. Die Matratze sollte daher weder zu nachgiebig noch zu hart sein. Diese Anforderungen muss Ihre persönliche Kombination aus Lattenrost, Matratze und Topper nicht nur kurzfristig, sondern möglichst viele Jahre lang erfüllen! Was in der Theorie einfach klingt, ist in der Umsetzung eventuell etwas schwieriger – schließlich benötigt die Auswahl des passenden Schlafsystems manchmal ein wenig mehr Bedenkzeit. Auf was Sie achten sollten, haben wir für Sie zusammengefasst.

Entscheiden Sie sich für ein hochwertiges Bett-System

In erster Linie sollte man darauf achten, dass die Materialien wertig sind und eine Reihe von Prüfungen durchlaufen haben. Derartige Qualitätssiegel – wie etwa die Schadstoff- und Qualitätssiegel der Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) – geben den ersten, durchaus wichtigen Hinweis darauf, dass ein Produkt hält, was man sich davon verspricht. Wer möchte, kann sich etwa für ein Boxspringbett entscheiden. Dieses besteht meist aus einem Holzrahmen mit integrierter Federung, oben drauf liegt eine hohe Matratze. In Deutschland am weitesten verbreitet ist allerdings die klassische Kombination aus festem Lattenrost sowie einer mehr oder weniger harten Matratze. Zusätzlichen Liege- und Hygienkomfort liefern Topper. Topper sind Matratzen-Auflagen, die beispielsweise Kerne aus Kaltschaum, Viscoschaum oder Gelschaum besitzen. Die meisten verfügen an den vier Ecken über ein angenähtes Gummiband, welches verhindert, dass dieses i-Tüpfelchen auf Ihrer Matratze verrutscht.

Matratzen in Hülle und Fülle

Wer im Fachgeschäft steht, hat die Qual der Wahl. Zahlreiche unterschiedliche Matratzen könnten Einzug ins heimische Schlafzimmer halten. Am beliebtesten hierzulande sind Modelle mit einem Federkern. Ein großer Vorteil: Der Preis ist relativ niedrig. Im Herzen dieser Matratzen-Variante ist eine große Zahl von Stahlfedern versteckt, die durch ein Geflecht miteinander verbunden sind. Dieser Kern wird von Wolle, Baumwolle oder Schaumstoff ummantelt. Federkern-Matratzen können auf beinahe jeden Unterbau gelegt werden – ein einfacher Lattenrost genügt hier. Anspruchsvoller sind Latexmatratzen aus Kautschuk. Diese erfordern einen speziell auf sie abgestimmten Lattenrost mit eng angebrachten, überwölbten und nachgiebigen Leisten. Latexmatratzen müssen regelmäßig gewendet werden, um die Elastizität des Produkts zu erhalten. Auch wer sich für eine Kaltschaummatratze aus einer synthetischen Kaltschaumfüllung entscheidet, muss dafür einen speziellen Lattenrost erwerben. Der Vorteil dieser Variante: Kaltschaummatratzen verhalten sich flächen-elastisch und passen sich dem Körper sehr gut an. Nicht nur die Fläche unter dem Schläfer, sondern der gesamte Bereich sinkt ein. Ebenso profitieren Senioren von einer Kaltschaummatratze, da deren geringes Gewicht das nötige, regelmäßige Umdrehen erheblich erleichtert.

Visco- und Gelschaum-Matratzen nehmen erst langsam wieder ihre ursprüngliche Form an

Als weitere Möglichkeit bieten sich Visco-Matratzen an, die durch ihre Beschaffenheit auf Wärme reagieren. Hier bleibt der Körper-Abdruck lange erhalten. Dieser „Memory-Effekt“ sorgt dafür, dass man beim Liegen keine Kraft auf den Unterbau ausüben muss und ein Zuviel an Druck auf den Schultern oder der Hüfte ausbleibt. Visco-Matratzen erfordern einen Lattenrost mit möglichst eng justierten Federleisten. Genauso gut wie Visco-Matratzen passen sich solche mit Gelschaum an. Sie reagieren allerdings nicht auf Wärme, sondern auf Druck. Kombiniert mit einem Kaltschaumkern sorgen sie nicht nur für besondere Druckentlastung, sondern unterstützen den Körper gleichzeitig an bestimmten Stellen. Seitenschläfer profitieren besonders von dieser Eigenschaft, denn deren Schulterzone kann optimal einsinken. Verspannungen werden so vermieden.

Kunden, die stattdessen sogenannte Gelbetten vorziehen, erwerben ein System, das ähnlich aufgebaut ist wie ein Wasserbett. Allerdings wird dem Wasser hier zusätzlich ein Granulat beigemengt, so dass eine mehr oder weniger dickflüssige Gelmasse entsteht. Für Gelmatratzen muss kein eigens angepasster Lattenrost besorgt werden.