Matratzen

Unsere Matratzen

Bei uns finden Sie die Matratze, die optimal zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget passt. Günstig besser schlafen kann so einfach sein – mit MFO Matratzen.

5 wichtige Aspekte zum Finden der richtigen Matratze:

Maße und Härtegrad

Material der Matratze

Seiten-, Bauch- oder Rückenschläfer

Frieren oder Schwitzen

Allergikerfreundlichkeit

Mehr Erfahren
In absteigender Reihenfolge

Artikel 1-10 von 25

Seite:
In absteigender Reihenfolge

Artikel 1-10 von 25

Seite:

Matratzen – Das Herzstück eines Bettes

Die Matratze ist der wichtigste Teil Ihres Bettes. Sie sorgt für einen gesunden und erholsamen Schlaf und stützt Ihren Körper in jeder Liegeposition. Die Auswahl zwischen den verschiedenen Arten, Maßen und Härtegraden ist über die letzten Jahrzehnte stark gestiegen, sodass es für den Endkunden nicht so einfach ist, den Überblick zu behalten.

Auf dieser Seite geben wir Ihnen nützliche Tipps, die Ihnen bei der Wahl der für Sie richtigen Matratze helfen sollen. Unter anderem werden die richtigen Maße und Härtegrade, die unterschiedlichen Unterarten und die Kompatibilität der Eigenschaften einer Matratze mit Ihren persönlichen Schlafgewohnheiten thematisiert.

 

Welchen Zweck erfüllen Matratzen?

Matratzen stützen den Körper im Schlaf und passen sich an die einzelnen Körperpartien an. Ihren Ursprung haben Matratzen, deren Name übrigens auf das arabische Wort „matrah“ für Bodenkissen zurückgehen soll, schon im Altertum. Allerdings waren sie für eine lange Zeit ein Privileg für die höheren Schichten. Dass auch die breite, bürgerliche Bevölkerung ihre Nachtruhe auf Matratzen verbrachte, dauerte bis ins späte 19. Jahrhundert. Heute empfinden wir sie als Selbstverständlichkeit und haben die Wahl zwischen diversen Formen und Arten.

Die Matratze ist ein Teil des sogenannten Bettsystems, dass außerdem aus dem Gestell, dem Lattenrost sowie der Decke und dem Kissen besteht. Während alle Einzelteile untereinander zusammenpassen sollten, ist es noch wichtiger, dass sie Ihren persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen entsprechen. Zentral ist hier die Wahl der für Sie richtigen Matratzenart.

 

Welche Matratzenarten gibt es?

Matratzen unterscheiden sich in erster Linie durch die Herstellungsweise. Jede Unterart hat ihre ganz speziellen Eigenschaften, die auf das verwendete Material und die Konstruktion zurückzuführen ist.

Die Federkernmatratze ist der Klassiker unter den Matratzen. Im Innersten befinden sich nebeneinander angeordnete Stahlfedern, die von Schaumstoff umgeben sind. Besonders die neueren Tonnentaschenfederkern- und Taschenfederkernmatratzen zeichnen sich durch eine gute Punktelastizität aus.

Kaltschaummatratzen werden aus Polyurethan hergestellt und haben die Fähigkeit, Wärme gut zu isolieren. Sie sind sehr formstabil, allergikerfreundlich und sind bestens für aufstellbare Lattenroste geeignet.

Gelschaummatratzen sind noch relativ neu auf dem Markt und von ihren Eigenschaften her mit einem Wasserbett vergleichbar. Sie sind besonders interessant für Menschen, die mit Rücken- und Nackenschmerzen zu kämpfen haben.

Komfortschaummatratzen werden zwar ebenfalls aus Polyurethan hergestellt, zeichnen sich aber durch eine offenporige Struktur aus. Somit sind sie eine empfehlenswerte Variante für diejenigen, die die Vorteile einer Kaltschaummatratze genießen wollen, aber auf eine hohe Luftzirkulation angewiesen sind.

Neben diesen gebräuchlichsten Varianten gibt es noch Latexmatratzen, Wasserbettmatratzen, Viscoschaummatratzen oder die bei Campern beliebten Luftmatratzen. Eine ausführliche Zusammenfassung aller Charakteristika finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten der Matratzenarten.

 

Aufteilung in Zonen

Moderne Matratzen sind in drei bis neun Zonen aufgeteilt. Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Körperpartien. So muss eine Matratze im Schulter- oder Beckenbereich stark absinken können und gleichzeitig den Rumpfbereich zuverlässig stützen. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, gibt es die Zonen. Hier wird, je nach Bauart, durch sie Stärke und Anzahl der Stahlfedern, oder die Oberflächenstruktur des Kaltschaums Einfluss auf die Elastizität genommen.

Der Grund für die immer ungerade Anzahl an Zonen ist, dass die Eigenschaften in der Matratzenmitte gespiegelt werden. So hat bei einer 5-Zonen-Matratze beispielsweise das Kopfende die gleiche Elastizität wie das Fußende, Becken- und Schulterbereich sind identisch und der Rumpfbereich in der Mitte wird individuell gestützt. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Sie können die Matratze drehen und wenden, ohne dass dadurch die Liegeeigenschaften beeinflusst werden.

 

Die Maße und der Härtegrad

So unterschiedlich die Menschen sind, so divers sind auch die Matratzen. Für jeden Bedarf gibt es die richtigen Maße und Härtegrade, die sich jeweils aus Körpergröße und -gewicht ableiten. Bei der Größe ist es wichtig, dass die Matratze rund zehn bis 20 Zentimeter länger ist, als die Person, die auf ihr liegt. So stoßen Sie nicht bei jeder Bewegung an das Ende ihres Bettes. Außerdem liegen so alle Körperteile in den für sie vorgesehenen Zonen. Deshalb gibt es Matratzen in allen erdenklichen Maßen: Für Kinder in 60x120 oder 70x140 Zentimetern, für Einzelbetten in 90x200, 100x200 oder 140x200 oder für Doppelbetten in 180x200 oder 200x200 Zentimetern. Alle möglichen Maße aufzuzählen wäre aufgrund der Vielfalt nahezu unmöglich. Fragen Sie deshalb bei dem Matratzenhändler Ihres Vertrauens einfach nach der Größe, die für Sie die richtige ist.

Der korrekte Härtegrad ist deutlich leichter zu bestimmen. Er richtet sich nach dem Gewicht der Person, die auf der Matratze schlafen soll. Der Härtegrad H1 ist für Personen mit einem Gewicht von bis zu 60 Kilogramm geeignet und ein Siegel für besonders weiche Matratzen. Menschen, die zwischen 60 und 80 Kilogramm wiegen, benötigen eine mittelharte Unterlage der Kategorie H2. Bis zu 100 Kilogramm empfiehlt sich die Klasse H3. Sehr harte Matratzen der Stufe H4 sind bei einem Körpergewicht zwischen 100 und 130 Kilogramm die richtige Wahl während Menschen, die mehr als 130 Kilogramm wiegen, eine H5-Matratze brauchen. Das ist deshalb wichtig, da eine zu harte oder weiche Unterlage Ihre Wirbelsäule nicht korrekt stützt.

 

Die passende Matratze für Ihre Schlafgewohnheiten

Die Wahl der richtigen Matratze geht aber noch weit über die Frage nach Körpergewicht und -größe hinaus. Nur weil zwei Personen ähnlich groß und schwer sind, bedeutet das nicht, dass für beide auch die gleiche Matratze geeignet ist.

Die Einflussfaktoren sind hier vor allem die bevorzugte Liegeposition und die Frage nach den gewünschten klimatischen Bedingungen. Rücken- und Bauchschläfer brauchen beispielsweise tendenziell eine härtere Unterlage als Seitenschläfer. Da sich das Gewicht gleichmäßiger verteilt, muss die Matratze im Schulter- und Beckenbereich nicht so stark einsinken. In diesem Fall wäre dementsprechend eine Taschenfederkernmatratze besser geeignet als eine aus PU-Schaum. Wenn Sie allerdings im Bett oft frieren, dann wäre der Kauf eine Kaltschaum- oder Gelschaummatratze für Sie die richtige Wahl. Beide haben die Fähigkeit, die Körperwärme zu speichern und helfen Ihnen so dabei, eine angenehm warme Temperatur aufrechtzuerhalten. Menschen, die im Bett viel schwitzen greifen dementsprechend lieber zu einer Federkern- oder Komfortschaummatratze – sie sorgen für eine gute Luftzirkulation und geben die Wärme wieder ab, anstatt sie zu speichern. Wenn Sie weitere Hilfe bei der Wahl der richtigen Matratze benötigen, benutzen Sie doch mal unseren praktischen Matratzenberater.

 

Die richtige Pflege & Hygiene

Matratzen können eine Lebensdauer von bis zu 12 Jahren haben. Dafür ist es aber unabdingbar, dass Sie das Einmaleins der Matratzenpflege beherrschen. Bei der richtigen Behandlung können Sie außerdem nahezu ausschließen, dass Sie Probleme mit Schimmelbefall oder Hausstaubmilben bekommen.

Damit die Matratze gleichmäßig belastet wird und sich nicht an einigen Stellen Kuhlen bilden, sollten Sie sie alle zwei Monate drehen. Aufgrund der Zonenaufteilung ist das problemlos möglich. Nach vier Monaten sollten Sie sie zusätzlich auch wenden, damit Sie nicht nur auf der einen Seite der Matratze liegen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Bettkasten unten offen ist. Moderne geschlossene Bettgestelle, die mit praktischen Schubladen aufwarten, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. So sehr die Kunden diese Produkte mögen – Ihrer Matratze kommen sie nicht entgegen. Eine ungestörte Luftzirkulation ist nötig, damit Ihr Bett die aufgenommene Feuchtigkeit wieder nach außen abgeben kann. Geschieht das nicht, kann es insbesondere bei Kaltschaummatratzen zu Schimmelbefall kommen. Sie sollten Ihr Bett außerdem morgens nach dem Schlaf nicht direkt wieder mit der Bett- oder Tagesdecke abdecken. Geben Sie Ihrer Matratze genug Luft zum atmen, um Hausstaubmilben nicht das feuchtwarme Klima zu gewähren, das sie so gerne mögen.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Matratze einen abnehmbaren Bezug hat, der bei 60 Grad Celsius waschbar ist. Dieser sollte regelmäßig in der Maschine gewaschen werden. Kleine Verschmutzungen, Schweißflecken und auch Milben haben so keine Chance, sich in Ihrem Bett festzusetzen.

 

Wie Sie die richtige Matratze finden

So lassen sich die entscheidenden Attribute der einzelnen Matratzenarten zu einer Kaufempfehlung zusammenfassen. Der erste Schritt ist die Identifikation des richtigen Maß und Härtegrades. Wir geben Ihnen hier noch einmal den Überblick

Härtegrad: Je höher Ihr Körpergewicht, desto höher muss der Härtegrad sein. H1: Bis 60 Kilogramm. H2: 60 bis 80 Kilogramm. H3: 80 bis 100 Kilogramm. H4: 100 bis 130 Kilogramm. H5: Mehr als 130 Kilogramm.

Einzel- oder Doppelbett: Je größer die Unterschiede in den Anforderungen sind, desto sinnvoller ist es, zwei Einzelmatratzen zu kaufen. Eine Person wiegt 100 Kilogramm und schwitzt schnell während die andere Person 55 Kilogramm wiegt und im Bett eher friert? Keine Matratze erfüllt beide Anforderungen gleichermaßen, sodass von einer großen, gemeinsamen Matratze dringend abzuraten ist. Als Verbindungselement eignen sich Topper sehr gut.

Seiten-, Bauch- oder Rückenschläfer: Seitenschläfer sind auf eine hohe Punktelastizität angewiesen. Bauch- und Rückenschläfer hingegen brauchen stabile Unterlagen, damit die Wirbelsäule ihre natürliche S-Form beibehalten kann und nicht durchhängt.

Frieren oder Schwitzen: Wer schnell friert sollte zu Kaltschaum-, Gelschaum- oder Viscoschaummatratzen greifen. Wenn Sie aber stark schwitzen, brauchen Sie eine Komfortschaummatratze, Taschen- oder Tonnentaschenfederkernmatratze, die für eine gute Luftzirkulation sorgt und keine Wärme staut.

Allergie: Falls keines der genannten Argumente dagegenspricht, sollten Sie sich für eine Matratze aus Schaumstoff entscheiden. Sie sind bei richtiger Pflege (regelmäßiges Lüften) eine gute Wahl, da Milben sich in der Schaumumgebung nicht wohl fühlen. Außerdem kann ein Allergikerüberzug (auch Encasingbezüge genannt) helfen.

 

Matratzen günstig kaufen

Eine gute Matratze muss nicht zwingend teuer sein. Viele Ergebnisse von Untersuchungen etablierter Verbraucherschutzmarken wie zum Beispiel Stiftung Warentest deuten sogar darauf hin, dass Preis und Qualität oftmals überhaupt nichts miteinander zu tun haben. So bekommen Sie qualitativ hochwertige Matratzen schon für teilweise weit weniger als 200 Euro, während teure Matratzen für vierstellige Beträge oft deutliche schlechter abschneiden als die der günstigeren Hersteller.

Festzuhalten ist dennoch: Es gibt nicht die eine Matratze, die für alle perfekt ist. Jeder Mensch hat ganz individuelle Schlafgewohnheiten und benötigt dementsprechend eine Unterlage, die zu ihm oder ihr passt. Deswegen geben wir Ihnen die Gelegenheit, unsere Produkte ausgiebig zu testen bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Dazu können Sie gerne in einer unserer deutschlandweit über 200 Filialen vorbeikommen, um die Produkte vor Ort auszuprobieren.

Wenn Sie der Meinung sind, dass eine richtige Beurteilung nur möglich ist, wenn man wirklich auch ein paar Nächte auf der Matratze geschlafen hat, ist das auch kein Problem. Wenn Sie einen Artikel in einem unserer Läden oder in unserem Online-Shop gekauft haben, können Sie für eine bestimmte Zeit den Einsatz in den eigenen vier Wänden erproben. Wenn Sie dann feststellen, dass es doch der falsche Typ oder Härtegrad ist: Kein Problem. Tauschen Sie das Produkt einfach gegen ein anderes aus unserem Sortiment ein, bis Sie die für Sie perfekte Matratze gefunden haben!

Wenn Sie mehr Hilfe bei der Auswahl benötigen, können Sie gerne einen Blick in unseren Ratgeber werfen oder direkt den Kontakt zu unserem Kundenservice aufnehmen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach Ihrer neuen Matratze!